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Henan gibt es wirklich

Es ranken sich ja wirklich Unmengen von Mythen und Geschichten um die Ursprungsstätte des Kungfu. Aber wie das halt so ist. Man kann darüber reden, man kann es sich aber auch am besten vor Ort ansehen. Also dann, hier nur ein kleiner Einblick in die Reise nach China zu dem Ursprung des Kungfu.

Mit dem Doppeldeckerbus durch Luoyang um sich erst mal ein Hotelzimmer zu sichern.

Und wer hätte es gedacht. Auch hier gibt es eine McDonaldsfiliale.

(Siehe Sonnenschirm)

Aber wenn schon China, dann bitte richtig. Also gab es nur Nationalgerichte. Ganz egal wie sie aussehen oder auch schmecken.

Hier ein paar Süßigkeiten...

Und ein bißchen was Deftiges...

Das nenne ich mal Einkaufscenter. Das wäre doch auch mal etwas für unsere Gegend.

Morgens früh ist es dann soweit. Kaum hat man die Stadt verlassen offenbart sich eine wunderschöne Landschaft.

 

 

Nachdem man schön von der Statue begrüsst wird, widmet man sich dem Eingang und staunt nur noch. Ein Termin auszumachen ist doch recht wichtig, doch staunt man nicht schlecht wie viele Menschen sich hier tummeln und die Gebäude, Plätze, Gebetsplätze, Denkmäler und Pagoden bestaunen. Irgendwie kommt nicht unbedingt das Gefühl der Ruhe in einem auf. Überall hört man chinesische Musik aus Boxen, welche genau wie im Phatasialand in Brühl, im Boden versteckt sind, damit ein Flair aufkommt wie in einem chinesischen Film. Es funktioniert leider nicht ganz. Trotzalledem saugt man alles auf wie ein kleines Kind welches eine neue Welt entdeckt.

...vorbei an den Torwächtern.

 

 

 

Trotz allen Mythen und Geschichten ist man doch erstaunt wieviel man davon hier doch wiederfindet. Wie hier zum Beispiel, die Bäume an denen Fingerstiche geübt werden oder die Bäume um welche Hanfseile gewickelt wurden damit Lowkicks und Halbkreistritte geübt werden können. Am meisten imponieren die, von den Mönchen in Jahrhunderten langem Training, in die Erde gestampften Kuhlen bei Stand und Laufschulen. Solange allerdings sich hier die Touristen tummeln wird nicht trainiert. Nur auf Wunsch. Allerdings ist man jederzeit gerne bereit ein paar Tricks, Kniffe und die eine oder andere Form einmal vorzuführen.

Es wird zur Zeit den alten Traditionen und Wurzeln gehuldigt. Entsprechend wird viel restauriert. Das Geld kommt von Spenden welche mitunter Firmen und wohlhabende Menschen aufgebracht haben. Diese dürfen sich dann an speziell dafür hergerichtete Tafeln verewigen.

Interessant sind auch die Brunnen, welche bis vor kurzem noch genutzt wurden.

Wie schon erwähnt. Mit ein wenig Vitamin "B" kann man auch die Möglichkeit bekommen entsprechend Privattraining bei Jungmönchen zu bekommen.

Es gibt eine Menge erstaunliches und eine Menge zum restaurieren.

Und chinesische Gartenzwerge gibt es auch.

Man sollte es nicht glauben. Im Pagodenwald sind entsprechende Äbte und Mönche begraben. Auf den Tafeln werde sie gehuldigt. Auch Bilder werden auf den Tafeln eingemeißelt. Man sollte alles erwarten, aber Laptops und Ipods? Man wird halt immer wieder überrascht.

Etwas außerhalb befinden sich ebenfalls Schulen in denen Shaolin-Kungfu trainiert wird. Doch in keinster Weise kann man das Training mit dem Training hier in Deutschland vergleichen. Die wenigsten würden unter solchen Umständen und in einer Schulhofatmosphäre trainieren. Es sieht ziemlich chaotisch aus. Aber irgendwie funktioniert es.

Alles in allem eine Erfahrung welche man nie mehr missen möchte. Die Zeit war viel zu knapp. Aber wer weiß. Vielleicht ergibt sich ja wieder die Möglichkeit eines Besuches.

 

In diesem Sinne....


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Last updated: 07/12/09.